Bist Du glücklich oder nicht?

Freiheit 

Freiheit ist so wachsen zu dürfen wie es die Zeit braucht. Alles zu seiner Zeit sagt man… Freiheit bedeutete auch, dass mich keiner bedrängt, mich drängt, drängelt, oder gar Druck aufbaut. 

Freiheit bedeutet frei wählen zu dürfen, mit wem ich mich verbinde und wann ich es tue.

 Überlebenswichtig ist, dass Freiheit nicht bedeutet, keine Beziehungen oder tiefe Verbindungen zu pflegen. Im Gegenteil. Mit tiefer Achtsamkeit und Liebe - Nähe und Distanz erleben und das Einssein in jedem Zustand annehmen. 

Freiheit bedurfte starker Wurzeln, um zu erfahren, wozu wir hier fähig sind, und wozu wir hierher bestimmt wurden. In Freiheit leben bedurfte großer Liebe zu sich selbst und genauso zum anderen und andersartigem. 

Mama Erde zeigt uns was Freiheit bedeutet. Alles wächst zu seiner Zeit nach einem uralten Bauplan, in tiefer Verbundenheit zueinander erwacht die Natur im Frühjahr und entwickelt sich zu prachtvoller Blüte. Alle gemeinsam und bestens koordiniert, ohne Eingriff von außen. Der Weg führt ins Licht, wenn das Sehnen nach Freiheit nicht das Ego befriedigt, sondern in aller Pracht dem Großen und Ganzen zu dienen. Freiheit hat eine Stimme. Das Flüstern des Ozeans nach der Flut, ein endloser Himmel von Harmonie und Frieden, lasst uns miteinander fliegen!

Freiheit ist kein Spiel. Es ist überlebenswichtig für uns Menschen dieser Generation. 

Wenn du möchtest, schau hin:

Wo darf ich noch frei entscheiden, und wo tun es andere für mich? Wo darf ich ein Stück mehr Verantwortung für meine Freiheit übernehmen? Wo gehe ich auf Kosten meiner Freiheit Kompromisse ein? Wo bin ich in meinen Ängsten verhaftet? Wo darf ich noch nicht sprechen? Wo wurde ich konditioniert? 

Wer sich die absolute Freiheit wünscht, verliert alles. Seine Beziehungen, sein Vermögen, alles. 

Ist der Eremit in seiner Höhle frei, weil er sich von allem befreit hat? Ist es nicht viel mehr so, dass er sich in ein neues Gefängnis begibt?

Ist es Freiheit, sich aus Gründen der Versorgungssicherheit in seinen Bedürfnissen einzuschränken?

Arbeiten wir 50 Jahre unseres Lebens hart um dann jedoch im Ruhestand nicht die ersehnte Freiheit, sondern ein durch die Beschwerden des Alters eingeschränktes Leben erfahren zu müssen?

Verbringen wir unser Leben in sauberen gut geordneten Häusern, in gut geordneten Lebensverhältnissen, weil wir frei sein wollen?

Der buddhistische Ansatz des Friedens bedeutete nicht, bei Angst vor Schmerz den anderen vermeintlich frei zu geben, nein es bedeutet, Nähe auszuhalten, den Schmerz zu fühlen und zu transformieren, also zu verarbeiten, ohne in den Angriffe über zu gehen .

Ich singe das Lied der Freiheit in meiner eigenen Sprache, und in meinem eigenem Tempo und nach meiner ureigenen genetischen Veranlagung, so wie der Baum, der intuitiv wächst. Hier sind wir alle gleich. 

Und Du?

erstellt von Stephanie Lindner 14.05.2025
 

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